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FAKE! “Vodafone verschenkt 500 iPhone’s 4S” an Facebook – Nutzer – stimmt mit Sicherheit nicht!

12. Januar 2012

Da es einfach immer wieder vorkommt und auch regelmäßig Freunde in meiner Facebook-Freundesliste darauf hereinfallen, kommt hier nochmal ein Hinweis: Die Aktion "Vodafone verschenkt 500 iPhone's 4S" auf der Webseite s3.amazonaws.com oder auf sonstigen Webseiten ist mit Sicherheit KEINE offizielle Aktion von Vodafone!

Die Facebook-Kommentare sehen meist so aus:

 

Fake: Vodafone verschenkt 500 iPhone 4s an Facebook-Nutzer

Man braucht nur einfach die Seite nochmal neu laden und schon sieht man, dass die Anzahl der noch verfügbaren iPhones wieder ansteigt. Dies ist ein gutes und einfaches Erkennugnsmerkmal für solche Gewinnspielaktionen, die gefälscht sind. Ich habe zum Beweis mal ein Video hochgeladen, welches zeigt, dass beim Neuladen die Anzahl der plötzlich wieder verfügbaren iPhones ansteigt:

 

Stets hilfreich ist auch, den Titel der Gewinnspielaktion, hier "Vodafone verschenkt 500 iPhone's 4S" einfach mal bei Google einzutippen. Wenn es ein echtes Gewinnspiel ist, findet sich das mit Sicherheit auch auf der ersten Seite bei Google unter der richtigen Webadresse, in diesem Fall wäre das dann unter vodafone.de. Ist es kein echtes Gewinnspiel, findet man genauso schnell auch viele Beiträge von anderen, die auf eine Fälschung, einen Fake oder einen Hoax wie diesen hinweisen.

 

Sicherheitshalber kann man auch bei https://www.facebook.com/fakepostings nachgucken, ob es bereits bekannte Fakepostings gibt. Generell gilt auf Facebook immer: ERST DENKEN, DANN KLICKEN!

Im Fall von Vodafone kann man zur Überprüfung der Authentizität des Gewinnspiels auch auf der Facebook-Seite von Vodafone nachschauen und sieht dort auch als 1. Eintrag:

"[...] Vodafone verschenkt keine iPhones oder Guthaben. Angebote in diese Richtung sind gefaked und dahinter verbirgt sich ein Abo-Falle und womöglich sogar Schadsoftware. Bitte nehmt dieses Angebot nicht an und verbreitet den dazugehörigen Link nicht weiter. Offizielle Aktionen werden immer über unsere Homepage www.vodafone.de oder hier auf unserer Facebook Seite angekündigt. [...] "

 

Kann man denn wirklich glauben, dass Vodafone oder eine andere Firma einfach so 500 iPhone 4S verschenkt? Warum sollten sie das einfach verschenken? Wenn ein iPhone oder iPad in einem Gewinnspiel verlost wird, kann ich das ja noch glauben, aber 500? Bei einem derzeitigen Neupreis ab 629€ würde das ja bedeuten, dass (Rabatte und Mehrwertsteuer einfach mal ignoriert) die angeblich verlosende Firma mal eben 629*500 = 314.500€ verschenkt!

Da frag sich mal jeder selbst: Würdest du soviel verschenken? An wildfremde Leute? :)

 

######## UPDATE 13.01.2012, 19:09 Uhr #############

Jetzt hab ich grade noch ein bisschen zum Thema herumgestöbert und unter anderem bei Thomas Huttner's Blog oder René Galuba, welche unisono beide davor warnen, am interessantesten jedoch ist der Artikel von TekShrek, welcher mit genau solch einer Aktion bereits im Dezember 2011 auf eine Abofalle hereingefallen ist und darüber berichtet, wie er 4,99€ "ohne groß nachzudenken" der Firma "datedicted_bemydate" in den Rachen geworfen hat.

Bei der Gelegenheit hab ich mal die Yahoo-Suche nach dem Gewinnspiel ausprobiert und siehe da: eine weitere Fake-Seite, welche auf Tumblr gehostet wird unter "voda5.tumblr.com" (nicht aufrufen, sieht exakt aus wie alle anderen Fake-Seiten zu diesem "Gewinnspiel"). Der Zweipunktnull-Blog hatte noch einen Tag vor TekShrek über diese Fake-Gewinnspiel-Aktion berichtet und tumblr gelobt für ihr schnelles Eingreifen, doch nun gibts es wieder eine neue Seite auf tumblr.  Mal sehen, ob die Agentur, wie er berichtet, wieder so schnell reagiert und ob die Seite bald gelöscht wird.

PHP-Support für Projekte, die mit Eclipse und SVN ausgecheckt wurden

13. April 2011

Checkt man ein Projekt via SVN mit Eclipse aus, hat man das nette Syntax-Highlighting, die Auto-Vervollständigung und das Anzeigen der Dokumentation bei Mouseover über einer Funktion leider nicht mehr.

Das Problem ist jedoch einfach gelöst:
Rechten Mausklick auf das Projekt in der PHP-Ansicht, "Configure --> Add PHP Support" und schon ist alles wieder wie gewohnt! 598MZJK8US6B

Tutorial: Zend 1.11.2 installieren mit XAMPP und MySQL und Eclipse als Entwicklungsumgebung

09. April 2011

Teil 1: Einrichten des lokalen Webservers

Dieses Tutorial richtet sich an Anfänger, daher sind hier viele Schritte vielleicht etwas zu ausführlich beschrieben, für jemanden, der mit XAMPP oder anderen Webservern bereits vertraut ist.

Es gibt ja viele Tutorials zur Installation von Zend, jedoch sind die meisten nicht aktuell, unvollständig, für andere Betriebssysteme als ich es gebraucht hätte oder die angeleiteten Schritte funktionierten nicht. Daher schreibe ich hier meine Vorgehensweise zur Installation von Zend in der derzeit aktuellsten Version (Stand: 10.01.2011) 1.11.2. Ich nutze als Betriebssystem Windows XP, daher nutze ich zur Simulation meines Webservers XAMPP. Wer noch keinen Webserver installiert hat, lade sich XAMPP für Windows herunter. Für Linux-Benutzer gibt es das mittlerweile gleichnamige XAMPP-Paket. Früher gab es LAMPP für Linux und WAMPP für Windows, jedoch sind die Versionen gleich. Für Mac-User empfiehlt sich MAMPP. Die folgende Vorgehensweise funktioniert natürlich auch für andere Betriebssysteme wie Windows Vista, Windows 7 oder ältere Windows-Betriebssysteme.

1. Schritt: Download von XAMPP

XAMPP gibt es für Windows in verschiedenen Versionen: XAMPP und XAMPP Lite, jede Version als *.zip-Archiv oder als *.exe-Datei mit Installer. Ich bevorzuge den Download des *.zip-Archivs von XAMPP, es reicht jedoch auch das XAMPP Lite Paket, da es alle für dieses Tutorial notwendigen Komponenten enthält: PHP und MySQL.

Zu den Unterschieden beider Varianten sei soviel gesagt: XAMPP enthält das PEAR-Paket, welches unter anderem ebenfalls die Dateien für Zend enthält. Dies kann unter Umständen und bei falscher Konfiguration zu Problemen führen. Weitere Unterschiede werden hier nicht erläutert.

1.1 Installation von XAMPP

Die Installation ist schnell gemacht: Das heruntergeladene Archiv muss entpackt werden in ein beliebiges Verzeichnis. Für Windows Vista Nutzer sei gesagt, dass es nicht unter "C:\Programme\" installiert bzw. kopiert werden sollte, da unter Vista die entsprechenden und notwendigen Schreibrechte fehlen. Ich entpacke die Dateien in "E:\xampp\". Wenn ich das Verzeichnis jetzt öffne, sollte folgende Ordnerstruktur vorhanden sein:

Ordnerstruktur von XAMPP nach dem Entpacken

Xampp Installation Schritt 1: Entpacken

Als nächstes starte ich die xampp_setup.bat - Datei, diese konfiguriert XAMPP. Die nachfolgende Bildergalerie zeigt die Schritte im Detail:

Alle von mir ausgeführten Schritte sind dort mit "y" für "Ja" oder "n" für "Nein" ausgeführt worden. Im letzten Schritt habe ich mit "1" das Xampp Control Panel gestartet und mit "x" die Konsole beendet. Nun starte ich den Apache Webserver und die MySQL-Datenbank und teste, ob meine Installation funktioniert. Im Xampp Control Panel sollte neben "Apache" und "MySql" jeweils grün unterlegt "Running" stehen. Zum Test drücke ich bei beiden auf "Admin". Daraufhin startet der als Standardbrowser festgelegte Browser mit "http://localhost/xampp/splash.php" und fragt nach der Sprache. Ein Klick auf "Deutsch" leitet mich zu "http://localhost/xampp/" weiter und zeigt mir, dass XAMPP erfolgreich installiert wurde.

1.2 Mögliche Fehlermeldungen

Sollte stattdessen "Die Webseite kann nicht angezeigt werden." (Internet Explorer), "Fehler: Verbindung fehlgeschlagen" oder "Ups! Google Chrome konnte keine Verbindung zu localhost herstellen."  oder ähnliche Fehlermeldungen auftauchen, läuft der Apache Webserver nicht.

1.3 Mögliche Gründe

Eine Firewall oder ein Programm blockt notwendige Ports. Dies lässt sich durch den "Port-Check"-Button im Xampp Control Panel testen oder durch Starten der xampp-portcheck.exe im Installationsverzeichnis, bei mir "E:\xampp\". Folgender Screenshot gäbe Aufschluss darüber:

XAMPP Apache startet nicht: xampp-portcheck.exe ausführen

XAMPP Apache startet nicht: xampp-portcheck.exe ausführen

Hier blockiert ein Programm den vom Apache benötigten Port 80, daher erscheint beim Aufruf von http://localhost/ oder http://127.0.0.1/ eine andere Seite als die erwartete. Nach Beendigung des für PC-Fernsteuerung der -Fernwartung übrigens sehr zu empfehlenden Programms TeamViewer starte ich den Apache Webserver erneut. Ein weiteres Programm, was den Port 80 gerne benutzt ist Skype. Startet Skype, bevor der Webserver gestartet wird, blockiert es Port 80. Startet es danach, nimmt es automatisch einen anderen Port.

Damit ist die Installation des lokalen Webservers abgeschlossen. Innerhalb des Ordners "E:\xampp\htdocs\" können jetzt PHP-Scripte abgelegt werden und mit "http://localhost/" oder "http://127.0.0.1/" aufgerufen werden. Es empfiehlt sich in jedem Fall für Anfänger, sich die Sicherheitshinweise durchzulesen, da die Standard-Konfiguration von XAMPP so gut wie nie der Konfiguration eines echten Webservers entspricht und somit auch für den realen Betrieb eines Webservers nicht geeignet und vor allem nicht gedacht ist. XAMPP dient nur als Entwicklungsumgebung.

 

Anmerkung (08.04.2011): Das Tutorial ist noch lange nicht komplett! Es folgen noch Kapitel zur Konfiguration von virtuellen Hosts, zur Installation und Konfiguration von Eclipse und zur Installation und Verwendung von Zend. Dies bedarf jedoch Zeit, die jedoch sehr rar gesät ist ;) .

Kurznotiz: Session Handling in PHP

14. März 2011

Bin gerade darüber gestolpert, dass man bei der Nutzung von Sessions in PHP Klassendefinitionen VOR der Eröffnung einer Session laden sollte:

Zitat aus http://static.zend.com/topics/0200-T-WP-1107-R1-EN-PHP-is-not-Java-Seesions-in-PHP.pdf:

-  Load class definitions before session_start() is done, otherwise objects stored in the session cannot be unserialized correctly.

Gut zu wissen! Weiterlesen schadet auch nicht!

 

Liebe manuelle Spam-Versender …

28. Februar 2011

... ich freue mich grundsätzlich sehr über Kommentare, wirklich, denn Kommentare sind Feedback und Feedback ist für Blogger (, auch wenn sie nicht so aktiv sind wie ich derzeit,)  immer wichtig.

Mein Blog ist seit Bestehen von 11,150 Spam-Kommentaren (Stand: 27.02.2011) überflutet worden, da ich kein Captcha beim Absenden eines Kommentars verwende und keine Alternativen, um Spam zu vermeiden außer Kommentar-Moderation.  Ich lese die Spam-Kommentare, die durch Akismet gefiltert werden, auch nicht mehr durch. Sie werden einfach so gelöscht.

Ich moderiere meine Kommentare per Hand. Warum? Weil ich so jeden Kommentar lese und so auch (nebst der rechtlichen Verantwortung beim Veröffentlichen von Kommentaren auf meinem Blog) Personen, die ihre Webseite via Backlink "promoten" wollen, ebenfalls herausfiltern kann.

Da von den letzten 50 "echten" Kommentaren hier nur maximal 10 Kommentare auch wirklich artikelbezogen und augenscheinlich von Interesse zeugten, wurden auch nur die Hälfte der Kommentare freigeschaltet. Warum nicht nur 10? Weil ich zu spät bemerkt habe, dass viele eine neu erstellte Website zu Werbezwecken in der URL angegeben haben bei Kommentaren, die teilweise gar nichts mit dem Artikel zu tun hatten.

Beispiel:
Zu meinem Artikel über das Ersetzen von Links in Posts von WordPress via  MySQL-Befehl passt einfach kein Kommentar wie dieser: "Das hättet ihr euch sparen können besser mal die Energie in etwas sinnvolles umwandeln"  (Original-Ton ...) . Und wenn dann die URL dazu auch noch werbeträchtig klingt und im Impressum eine Sonderrufnummer (0137xxx) und eine ungültige Emailadresse stehen, frage ich mich, warum man überhaupt einen solchen Kommentar hinterlässt. Freigeben würde den doch keiner, oder?

Folglich ein kleiner Hinweis an alle, die mittels Hinterlassen eines Kommentars einen Backlink bekommen wollen: Ihr werdet nicht freigeschaltet. Euer Kommentar wird gelöscht. Also macht euch und mir nicht die Mühe ... Danke.

Kommentare, die artikelbezogen sind und keine allzu werbeträchtige URL mit angeben, sind natürlich herzlich willkommen und haben fast immer zur Folge, dass ich auch auf die entsprechende Website schaue und deren Inhalte lese ;) .

Soweit, sogut. Vielleicht hilft dieser Artikel ja gegen den manuellen Spam!

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