Bahnstreik — ein erFAHRungsbericht

Boah. Da lauf ich heut sogar extra früher zum Bahnhof, damit ich, falls der trotz bisheriger Streiks fast immer gefahrere Zug 7:22 von Weimar nach Erfurt nicht fährt, noch reagieren kann und zum Bus laufen kann … und steig in diesen Schienenersatzverkehr und komme gerade mal noch rein. Vollgestopft bis oben hin, so dass der Busfahrer erstmal nicht losfahren wollte, weil er keine Blickfreiheit vorne hatte. Pünktlich fuhr der Bus auch los. Was ich jedoch nicht wusste ist, dass er auch noch über Hopfgarten und Vieselbach fuhr.  In Hopfgarten waren zwei Jungs mit Fahrrad, die also nicht mitgenommen werden konnten / wollten wegen ihrer Räder (abgesehen davon, dass eh kein Platz mehr war) und in Vieselbach war keine Menschenseele … nur Nebel. Also ist der Bus, der den durchfahrenden 7:22er – Zug ersetzen sollte, auch noch umsonst in die Dörfer gefahren. Mir und vielen anderen hat das ganze 50 Minuten stehend an Lebenszeit gefressen statt der üblichen 15 Minuten mit dem Zug. 🙁 Und dann kommt man endlich am Bahnhof an, da fährt einem die Straßenbahn direkt vor der Nase weg … Aber das musste ja so kommen. Wenn das so weiter geht mit diesem Hickhack, dann fang ich auch an zu streiken! Ich weiss nur noch nicht, womit … *überleg*

Ein Gedanke zu „Bahnstreik — ein erFAHRungsbericht“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.